Mehr als Yoga.
Bessere Psychotherapie.

Über den Körper Seele und Geist erreichen.
Die YoPT integriert Tools aus dem Yoga in die Psychotherapie: Atem, Körper, Meditation.

Mehr als Yoga. Bessere
Psychotherapie.

Über den Körper Seele und Geist erreichen.
Die YoPT integriert Tools aus dem Yoga in die Psychotherapie: Atem, Körper, Meditation.

Was ist die YoPT?

YoPT bedeutet Yoga-PsychoTherapie und ist eine Fortbildung für Psychotherapierende, die «Tools» aus dem Hatha-Yoga in die Psychotherapie integriert, um den psychotherapeutischen Prozess zu unterstützen, zu vertiefen und zu intensivieren.

YoPT ist NICHT Yoga und auch kein Trauma-Sensitives Yoga. Das heisst, niemand muss Yoga-Lehrer werden, um YoPT anwenden zu können!

YoPT bereichert jeden psychotherapeutischen Ansatz und kann mit vielem kombiniert werden: Ego-States, PEP, EFT, jeder Gesprächs- und jeder Verhaltenstherapie.

YoPT ist eine körperbasierte Zusatztechnik, die direkt auf das Autonome Nervensystem einwirkt durch die Veränderung der Atemmuster, durch Bewegung, Entspannung, Dehnung, Aktivation, geistigem Fokus und Visualisation.

So wird jede Psychotherapie effektiver!

Wie funktioniert die YoPT?

YoPT verbindet «yogische Tools» – das sind Techniken aus dem Hatha-Yoga – mit dem psychotherapeutischen Prozess. 

Atemtechniken, Körperpositionen und Handhaltungen werden mit  innerer Achtsamkeit gleichzeitig mit der Bearbeitung des therapeutischen Anliegens eingesetzt, wodurch das Anliegen des Patienten anders verarbeitet wird. Der innere Prozess wird mit Visualisierungen bewusst gemacht und mit positiven Affirmationen körperlich in den „Yoga-Tools“ verankert. Dieser Prozess kann durch die Verkörperlichung vom Patienten zuhause wiederholt und geübt werden.

YoPT ist ressourcenorientiert, embodimentfokussiert und neuronal basiert. Anders als bei jeder sonstigen Technik haben wir in der YoPT einen „trifokalen“ Ansatz: zum Problemnetzwerk des Patienten wird nicht nur das Ressourcennetzwerk der Yoga-Tools eingeführt (vgl. EMDR, EFT), sondern durch die spiegelneuronale Aktivierung (im gemeinsamen Praktizieren von Therapeutin und Patient) wird ein weiteres neuronales Netzwerk aktiviert. Dies ist für die Auflösung des Problemnetzwerks hoch effizient!

 

Wann kann die YoPT eingesetzt werden?

Die YoPT kann in jedem psychotherapeutischen Prozess eingesetzt werden:

  • YoPT beruhigt bei Stress und Angst
  • YoPT aktiviert bei Depressionen
  • YoPT baut eine Ganzkörper-Ressource auf, die den Geist über den Körper erreicht und ein neues Selbst-Gefühl erzeugt.
  • Über die «Yoga-Ressource» («stabiles Erwachsenen-Selbst») können wir vieles bearbeiten (Trauma-Arbeit, Ego-States, Innere-Kind-Arbeit…)
  • YoPT arbeitet über die Entspannung des ventralen Vagus an frühkindlicher Traumatisierung und kann alte Persönlichkeitsmuster verändern.
  • YoPT bietet Tools für die Potentialarbeit und Entwicklung von Zukunftsvisionen.
  • YoPT öffnet den Weg zu einer im Körper verankerten Spiritualität.

AUSBILDUNG IN YoPT

Einführung in die YoPT

Kennenlernen & Schnuppern

Die Einführungs-Workshops jeweils im Herbst und Winter bereiten auf die Ausbildung und das Jahrestraining in YoPT vor. Sie geben einen Überblick über den Aufbau und die einzelnen Teile der YoPT und führen in die ersten Yoga-Tools ein: Asanas, Mudras und Pranayamas werden als psychotherapeutische Interventionen praktiziert und in der Dyade geübt.

Der Einführungsworkshop ist für das Jahrestraining in YoPT Voraussetzung, wer jedoch nur zum „Schnuppern“ kommen möchte, ist ebenfalls herzlich Willkommen.

Ich freue mich auf Sie!

TEIL EINS

«growing up»

Im TEIL EINS werden die Grundlagen gelegt und ein Set an Atemtechniken, Körperpositionen und Handhaltungen aus dem Yoga vermittelt. Schwerpunkt ist die Integration der «yogischen Tools» in die eigene psychothera-peutische Arbeit

Wir lernen, eine «Yoga-Ressource» aufzubauen, (ein körperlich erfahrbares, stabiles Erwachsenen-Selbst) und sie in verschiedenen Bereichen anzuwenden:

  • Depressions-Therapie
  • Arbeit mit Stress und Angst
  • Ego-States Therapie
  • Innere-Kind-Arbeit
  • Arbeit mit Wut und Ärger
  • Arbeit mit „unfinished Business“
  • Einführung in die Trauma-Arbeit

Dabei lernen wir, die Kunst des Leadings and Pacings zu beherrschen und Meister im Finden von inneren Bildern und heilenden Affirmationen zu werden.

TEIL EINS ist dem «growing up»  unserer Patienten gewidmet: „Erwachsen-Werden“ heisst, sich selbst emotional regulieren und aus einem Ressourcenzustand Verantwortung für sich übernehmen zu können.

 

TEIL ZWEI

«cleaning up»

Im TEIL ZWEI wird das Gelernte aus TEIL EINS vertieft, indem es um den gezielten Einsatz der Yoga-Tools bei der Auflösung von Entwicklungs-Traumata geht, die sich im Körper niedergeschlagen haben. Dazu nutzen wir die Polyvagaltheorie von Porges und arbeiten mit den sog. „Chakren“ (die wir als Körper-Zentren definieren). 

Jedes Körper-Zentrum wird einzeln mit den Yoga-Tools bearbeitet und deren inkorporierte Botschaften neuronal, faszial, mental und beziehungsmässig geheilt.

Wut, Zorn, Schmerz, Trauer aus frühesten Schichten lagern sich in Schutzstrukturen ab, wenn sie vom kleinen Kind nicht aufgelöst werden konnten. Diese Strukturen werden bewusst gemacht und ihre körperlichen Korrelate (Versteifungen, Spannungen, Schmerzen) mithilfe der die „Yoga-Tools“.

Ziel ist der Aufbau einer tiefen und bedingungslosen Selbstakzeptanz («Self-Compassion»), die körperlich gefühlt und verankert ist.

TEIL ZWEI ist dem «cleaning up» gewidmet: dies ist die Schattenarbeit und das Heilen der alten Traumata, nachdem genug Selbstressource aufgebaut ist.

TEIL DREI

«waking up»

TEIL DREI widmet sich der Integration von yogischen Meditationstechniken in den psychotherapeutischen Prozess und verbindet TEIL EINS und TEIL ZWEI der YoPT mit Teil DREI zu einem Ganzen.

Wir nützen die yogischen Meditationstechniken, um den Geist in einen Zustand zu bringen, in dem er nicht mehr nur «denkende» Beta-Wellen, sondern auch «meditative» und «intuitive» Alpha-Wellen produziert. Dadurch öffnet sich ein therapeutischer Bereich, in dem ganz neue Erkenntnisse und Prozesse ausgelöst werden können.

Durch die «spiegelneuronale» Arbeit befinden sich Patient/in und Therapeut/in gemeinsam in dieser „Körper-Meditation“, welche Atem, Bewegung, Visualisation und geistigen Fokus miteinschliesst.

Auch hier wenden wir Leading und Pacing an, welches nun zur „Kunst“ wird und für Momente den Weg zur im Körper verankerten Spiritualität eröffnen kann.

TEIL DREI ist dem  «waking up» gewidmet, dem Erschliessen eines grösseren Bewusstseinsfeldes, das alle früheren psychotherapeutischen Schritte umfasst und integriert.


Über Mich

Ich bin Miriam Popper, Gründerin der YoPT.

Ich habe Religionswissenschaften und Philosophie studiert, bin eidg. anerkannte Psychotherapeutin FSP und Yoga-Lehrerin AYA/SYV/EYU und arbeite seit über 20 Jahren in eigener psychotherapeutischer Praxis.

Körper, Geist und Seele sind in meiner Erfahrung verschiedene Aspekte derselben Wirklichkeit, die wir integrieren, transformieren und mit Bewusstsein erfüllen können.

YoPT habe ich aus dem Bedürfnis entwickelt, die Vorteile von Yoga und das Wissen der Psychotherapie zu verbinden, damit auch der Körper im Prozess der seelischen Heilung seinen Ort hat. Was die alten Hatha-Yogis schon lange wussten, wird heute auch in der Psychotherapie-Forschung entdeckt: evolutionär ältere Bereiche unseres Gehirns lassen sich nicht durch Reden alleine verändern – es braucht Atem und Bewegung, Selbstwahrnehmung, Entspannung und Aktivation, die mit dem psychotherapeutischen Prozess verknüpft werden müssen.

Studien und Ausbildungen

  • 1981-1988 Studium der vergleichenden Religionswissenschaften, Judaistik und Philosophie an der Universität Luzern, lic. phil. I.
  • 1992-1998 Zweitstudium in Klinischer Psychologie und Psychopathologie an der Universität Zürich, lic.phil.I.
  • 1992-1998 Ausbildung in Körperpsychotherapie am IBP-Institut für Integrative Körperpsychotherapie in Winterthur bei Dr. med. Fischer, Jack Rosenberg und Beverly Kitaen-Morse.
  • 1998-2004 Weiterbildung an der Universität Bern bei Prof. Grawe in Psychologischer Psychotherapie mit kognitiv-behavioralem und interpersonalem Schwerpunkt.
  • 1998-1999 Assistenztätigkeit bei Prof. Boothe an der Abteilung für Klinische Psychologie an der Universität Zürich.
  • 1998-2001 Delegierte Psychotherapie bei Dr. Marco Zoller, Zürich
  • 2001 Praxiseröffnung Praxisgemeinschaft Steinwies in Zürich. 

Psychotherapeutische Weiterbildungen:

  • Lifespan-Integration bei Peggy Pace
  • Ego-states Therapie 
  • EMI
  • Brainspotting 
  • PEP bei Dr. Michael Bohne.

Ausbildungen in Körperarbeit:

  • 1986 SAFS-Ausbildung als Instructorin in Aerobic und Stretching
  • Unterricht von Gruppenkursen seit 1987
  • 1991 und 1992 zweimalige Schweizer Meisterin in Aerobic, Teilnahme an der Weltmeisterschaft in Japan/Tokio.
  • 2002 Einstieg in den Hatha-Yoga-Weg
  • 2009 Ausbildung als Yoga-Instructorin gemäss dem Standard der American Yoga Alliance.
  • Weiterbildung in Yogatherapie bei Doug Keller, Weiterbildungen in Hatha-Yoga bei Stephen Thomas 
  • Fortgeschrittenen-Training bei Michael Hamilton.
  • Jährliche Weiterbildungen in Yoga-Therapie, Yoga-Philosophie und Meditation.
  • Achtamkeits-Meditation (Vipassana)

Entwicklung der YoPT:

  • 2010 YoPT für Kleingruppen
  • 2012 YoPT für das Einzelsetting. 
  • 2014 Weiterentwicklung der YoPT mit TEIL EINS und ZWEI
  • 2015 Workshops in YoPT
  • 2016-2020 Jahrestraining YoPT für Psychiater/Innen und Psychotherapeuten/Innen .

Kontakt

Bei Fragen, Kommentaren, Vorschlägen und des Weiteren, zögern Sie nicht Kontakt aufzunehmen. Ich freue mich auf Ihre Nachricht!