TEIL EINS

TEIL EINS 

Grundlagen – Die Integration von yogischen Techniken in die Psychotherapie 

Im TEIL EINS A & B der Yoga-Psychotherapie (YoPT®) werden die Grundlagen gelegt. Der Fokus liegt dabei auf der Körperarbeit und der Integration von yogischen Techniken – oder „Yoga-Tools“ – in die eigene psychotherapeutische Praxis. Wir lernen, den PatientInnen Selbstregulation zu vermitteln, „sattvische Yoga-Ressourcen» oder zentrierende «Chakra-Ressourcen» aufzubauen, bevor wir weitere Anliegen bearbeiten.

Modul I verbindet die «Yoga-Tools» Atem, Handpositionen, Körperhaltungen und Bewegung mit der Polyvagaltheorie von Stephen Porges, die im Yoga seit Jahrhunderten bekannt ist als Arbeit mit «Tamas, Rajas, Sattvas» zur Selbstregulation der PatientInnen. Wir lehren die PatientInnen, ihr ANS zu regulieren und immer wieder aus «Flashbacks» (disfunktionalen emotionalen, mentalen und behavioralen Mustern) auszusteigen, die sich – meist unbewusst – immer auch körperlich manifestieren. Durch den Einsatz der Körpertools können diese Muster verändert werden. Selbstregulation ist immer der erste Schritt jeder gelingenden Psychotherapie.

Modul B arbeitet mit den einzelnen Körperbereichen (den Körperzentren oder «Chakras» im Yoga) und bezieht sie auf die Entwicklungsbedürfnisse der PatientInnen. Wir «ressourcieren»  den Körper auf jeder Ebene und verbinden die Stärkung oder Entspannung von Beinen, Becken, Bauch, Brust, Schultern und Nacken mit der bedingungslosen Bejahung der Grundbedürfnisse der PatientIn. Schliesslich können wir eine ganzkörperliche  «Chakra-Ressource» aus den bejahten und körperlich verankerten Grundbedürfnissen aufbauen, diese «Chakra-Ressource» wird  zur Ausgangsbasis für die weitere Arbeit mit Ego-States und Spiritualität in der PT.

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Modul A – Grundlagen der YoPT® 

1. Workshop: Yoga-Tools zur Aktivation z.B. bei Depressionen. Aktivierende Pranayamas (Atem), Asanas (Körperpositionen) und Mudras (Handstellungen) als Therapie-Interventionen und deren Integration in eine Therapiesitzung. Yoga-Tools zur Beruhigung und Anwendung bei Behandlung von Angst- und Stresserkrankungen. Yoga-Fluss zur Entspannung des Sympathicus.

2. Workshop: Verbindung von aktivierenden und entspannenden «Yoga-Tools» zur «sattvischen» Ressource für den psychotherapeutischen Prozess. Auspendeln von zu viel Aktivation / Stress oder zu wenig Antrieb/Engagement. Die Kunst des Pacing und Leadings im Yoga- und im therapeutischen Prozess. Verschiedene «Yoga-Ressourcen» und Vertiefung der Verkörperlichung innerer Bilder.

3. Workshop: Die Verbindung von aktivierenden und beruhigenden Yoga-Tools zur «Yoga-Ressource», die zum Ausgangspunkt des therapeutischen Prozesses wird. Aufbau des ESB (erwachsenes Selbstbewusstsein) mit Hilfe von Körperarbeit, Mudras und Affirmationen. Arbeitsmudras für erste Prozessarbeit.

4. Workshop: Prozessieren zwischen Ressourcen-Netzwerk und Problem-Netzwerk. Vertieftes Leading und Pacing (wann braucht es Anleitung, wann Nachfolgen). Integration von TEIL EINS A.

Modul B – Grundlagen der YoPT® 

1. Workshop: Das «erste Chakra»: «Yoga-Tools» für Beine und Beckenboden. Erden und Kontakt mit dem eigenen Körper. Theorie zum «ersten Chakra» und den kindlichen Entwicklungsbedürfnissen nach Kontakt und Bindung.   Das «zweite Chakra»: Yoga-Tools für das Becken und den unteren Rücken und deren Verspannungen und Probleme. Theorie zum «zweiten Chakra» und den Bedürfnissen nach Sinnlichkeit, Emotionalität,  Attunement und dem Recht, seine eigene Bedürfnisse wahrnehmen, ausdrücken und erfüllen zu können.

2. Workshop: Das «dritte Chakra»: Die Yoga-Tools für den Oberbauch, oberen Rücken und das Zwerchfell. Theorie zum «dritten Chakra»: Das Bedürfnis nach Autonomie und Kontrolle. Der «starke Rücken», der «starke Bauch» und das vibrierende, entspannte Zwerchfell als «Tools» für Kraft, Lebendigkeit, Selbstbewusstsein und Durchsetzungsfähigkeit. Vertiefung der energetischen Abgrenzung aus dem «dritten Chakra». Das «vierte Chakra»: Theorie zum «vierten Chakra»: Das Bedürfnis nach Liebe und Vertrauen, Selbstliebe und Selbstvertrauen. Die Ressource bedingungsloser Selbstakzeptanz im Körper verankert und verbunden mit dem «Grossen Herzen». «Kleines Herz» und «Grosses Herz». Beginn der «inneren Kind»-Arbeit auf Körperebene. 

3. Workshop:  Wiederholung der ersten vier Chakras als Vorbereitung des «fünften Chakras»: Das Bedürfnis nach der eigenen «Stimme» und dem eigenen Selbstausdruck, Kreativität und Resonanz. Arbeit mit der Stimme in der Psychotherapie und Erforschung, was die Stimme ausdrückt, vermittelt und was sie heilt und befreit.

4. Workshop: Integration aller Entwicklungsbedürfnisse und Körperbereiche («Chakras»)  in der «Chakra-Ressource». Arbeit mit der gesamten «Chakra-Ressource» als «Zauberstab» im Körper. Öffnung des «Grossen Herzens».  Überleitung zur Heilarbeit von TEIL ZWEI.

Anerkennung

Die Ausbildung ist von der FSP im Rahmen der Fortbildungspflicht für Psychologinnen und Psychologen anerkannt und kann zur Anrechnung von Fortbildungseinheiten eingereicht werden.

Dozierende

Miriam Popper: Leitung Institut YoPT®. Eidgen. anerkannte Psychotherapeutin, lic.phil.I/MAS psych. und zertifizierte Yoga-Lehrerin AYA/SYV/EYU (Mehr Informationen hier) und Assistent:innen.

Details

Kurspreis:    Pro Tag CHF 350.- (inkl. Skript). Maximal 16 Teilnehmer.

Ort:                Studio Kubit, Zürichbergstrasse 22, 8032 Zürich.

Daten:           Modul A:   8./9. März und 22./23. März 2026

                        Modul B:   3./4. Mai & 17./18. Mai 2026

ANMELDUNG 

TEIL EINS Grundlagen Modul A & B

Die Plätze werden nach Eingang verteilt, Abmeldungen siehe AGB’s. 

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