TEIL vIER

TEIL VIER | Trauma-YoPT® und BMDR®

Trauma-Arbeit: Auflösung von Traumen des Erwachsenenalters (Monotrauma, multiple Traumen), sowie tiefer Kindheits-Traumen, emotionaler Dissoziation, Projektion und Übertragung.

Im TEIL VIER der Ausbildung geht es um die Heilung der tiefsten Wunden unserer Patient:innen, um die Auflösung traumatischer Erfahrungen als Erwachsene durch Krieg, Terror, Verlust und um das Zulassen von frühkindlichen Schmerzen, von Todesangst, mörderischer Wut, Verzweiflung und Ohnmacht. Erst wenn diese extremen Gefühle wieder integriert, gefühlt, transformiert, losgelassen und verabschiedet sind, kann wirkliche Heilung geschehen. Damit enden Projektionen und Trauma-Intrusionen (Flashbacks), die im Fall kindlicher Traumatisierung  immer wieder als Aggression und Verletzung durch andere Menschen erlebt werden. 

Um die «Tiefen-Arbeit» mit unbewussten und dissoziierten Anteilen unserer Patient:innen in Angriff nehmen zu können, vertiefen wir die Yoga- und Körpertechniken um zu stabilisieren und das «Window of Tolerance» auch für extreme Gefühle offen zu halten. Wir beziehen die «sattvische Ressource», die «Chakra-Ressource», die «innere Kind-Arbeit» und die «spirituelle Ressource» der früheren Module der YoPT mit ein, um ein «Ressourcen-Netzwerk» aufzubauen, welches die Patient:in trägt, wenn sie sich ihren Trauma-Erfahrungen nähert. Dazu nutzen wir die Technik des dualen Bewusstsein, ähnlich wie bei EMDR, jedoch in Verbindung mit dem Körper und den «spirituellen Ressourcen» des Hypno-Yogas.

Bei der Arbeit mit Schocktrauma wenden wir BMDR® an  (Body Movement Desensitization and Reprocessing), das ganzkörperliche EMDR und berücksichtigen dabei die Polyvagaltheorie, SE und TRE. Die Konfrontation mit dem traumatischen Erlebnis geschieht in der Ganzkörper-Ressource und mit dem hemisphärischen Pendeln, was eine tiefe Verarbeitung möglich macht. BMDR ® umfasst die Integration von Bewegung, Zittern, Klopfen, Flüchten, Kämpfen, Körperausdruck und Stabilisation während der stufenweisen Konfrontation mit dem traumatischen Geschehen, um den Rückfall in eine Dissoziation (Freeze/Freeze/Faint/Hyperarousal) zu vermeiden.

Wenn der Zustand höchster Erregung oder tiefster Erstarrung körperlich aufgelöst ist, können wir das Trauma auch emotional und kognitiv bearbeiten. Nur dann kann die volle Lebendigkeit, Emotionalität, Körperlichkeit und friedvolle Entspannung (wieder-)erlebt werden, die durch das Trauma verloren ging. 

Bei Kindheitstraumen geht es darum, den «Urknall» wieder zu entdecken, der die gesamte psychische Entwicklung ausgelöst hat und zur psychischen Dysfunktionalität führte, meist ist dies eine disfunktionale Bindung an eine Bezugsperson, die zugleich der Aggressor war.

Unsere Arbeit stützt sich auf Porges Polyvagal-Theorie, die Arbeit von Bessel Van Der Kolk und  David Berceli und nimmt  Inspirationen von SE (Peter Levin), NARM (Neuro-affektives relational Model) und CRM (Comprehensive Ressource Model) auf.

  

Wann:  2024: Sonntag 25. Nov. (16 Uhr) bis Freitag 29. Nov. 2024 (14 Uhr). 

Ort:   2024 Seminarzentrum Schweibenalp www.schweibenalp.ch

Preis: CHF 1650.- inklusive Skript. (Exkl. Kost & Logis).  

Zimmer bitte direkt im Seminarzentrum buchen (www.schweibenalp.ch / www.chlotisberg.ch)

Anmeldung für Quereinsteiger:innen

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