TEIL ZWEI

TEIL ZWEI – die Heilarbeit disfunktionaler Strukturen

TEIL ZWEI der YoPT® behandelt die Heilung tiefer emotionaler Wunden aus der Kindheit, die wir mit Hilfe der yogischen Ressourcen erst stabilisieren und anschliessend im «Grossen Herzen» transformieren. Dies ist nur möglich, wenn unsere Patientinnen ihr «inneres Kind» hinter den «Schutzstrukturen» entdecken, wozu wir sie lehren, diese «Schutzmechanismen» körperlich zu identifizieren und zu bearbeiten.
Schutzstrukturen sind seit den Anfängen der Psychotherapie bekannt (Jungs «Schatten», Reichs «Charakterpanzer» oder modern ausgedrückt, die Ego-States bzw. «inneren Anteile»). Sie zu transformieren ist kein rein kognitiver Prozess, sondern braucht Arbeit mit dem Nervensystem, dem Körper und den Schutz- und Abwehrreaktionen. Unter allen Schutzstrukturen liegen ursprünglich Beziehungstraumen verborgen, die es zu heilen gilt.

Wir machen unsere Patientinnen mit ihren körperlichen Schutzreaktionen von Ärger / Wut / Abwehr oder Angst / Unterwerfung / Anpassung bekannt, wie auch mit der Stimme des «inneren Kritikers». Darunter liegen die ursprünglichen Bedürfnisse des Kindes, die es zu fühlen und zu erfüllen gilt, was nicht nur emotionale und kognitive, sondern vor allem körperliche Arbeit braucht, um in Stresssituationen das ANS zu entspannen und alte Muster der Verteidigung aufzulösen, um schliesslich zum Kern der Schutzmechanismen zu kommen: Zum «Core-Self» oder «inneren Kind», dessen frühere Verletzungen bewusst werden, gefühlt werden und heilen dürfen.  

1. Workshop: Transformation des «inneren Kritikers» und Zugang zum «inneren Kind»:  Arbeit mit der Stimme im Kopf, die uns antreibt, bewertet, kritisiert, mit Ge- und Verboten eindeckt und verhindert, zu den tiefen Herzgefühlen vorzustossen.  Transzendierung des «Kritikers» im «Grossen Herzens». Wen schützt dieser «Kritiker», auf wen passt er auf, wen kritisiert er – es ist immer «das frühere Kind» in uns. Welche Instanz könnte das anders und besser tun, braucht es ein Leben lang Selbstkritik? 

2. Workshop: Arbeit mit den Trauma-Reaktionen von Anpassung/Selbstverlust und Unterwerfung. Transformation dieser Schutzstrukturen (bzw. Ego-State), die – gemäss der Polyvagaltheorie und der yogischen Sicht von «Tamas» und «Rajas» – entstehen kann, wenn ein Kind mit zuviel Stress / Angst / Verlassenheit / Vernachlässigung konfrontiert wird. Wir lernen, wie die Schutzreaktionen «Freeze»/ Dissoziation im «Window of Tolerance» bearbeitet und transformiert wird.

3. Workshop: Arbeit mit den Trauma-Reaktionen von Verweigerung/Wut und Flucht. Transformation dieser Schutzstrukturen (bzw. Ego-States), die – gemäss der Polyvagaltheorie und der yogischen Sicht von «Tamas» und «Rajas» – entstehen, wenn ein Kind mit zuviel Stress / Angst / Verlassenheit / Vernachlässigung konfrontiert wird. Wir lernen, wie wir «Fight / Flight» oder «Freeze»/ Dissoziation im «Window of Tolerance» bearbeitet, transformieren und heilen können. 

4. Workshop: Arbeit mit allen Ego-States und deren Integration im «Grossen Herzen».  Tiefe «innere Kind»-Arbeit: Wie begegnen wir ihm, wie integrieren wir es, wie beginnt tiefe, seelische Heilung? Wenn die Ego-States in Stress-Situationen langsam nachlassen, taucht auf, was dahinter steckt: Die alten Wunden, Verletzungen, Narben und Beziehungsdefizite. Sich dafür Zeit zu nehmen und «das innere Kind» seine Geschichte erzählen zu lassen, indem wir ihm unseren Körper zur Verfügung stellen, damit die alten Gefühle im Heute heilen können. Integration der Heilarbeit im «Grossen Herzen».

Datum: 12./13. Juli & 26./27. Juli 2026

Ort:       Kubik, Zürichbergstrasse 22, 8032 Zürich.

Preis:    CHF 350.- pro Tag (inkl. Skript)

Anmeldung TEIL ZWEI

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